sia Sonnenspeicher
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Förderprogramme

Bundesumweltministerium und Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördern den Erwerb von Batteriespeichern

Im Rahmen des KfW-Programms Erneuerbare Energien "Speicher" (Nummer 275) gewährt das Bundesumweltministerium einen Tilgungszuschuss für Kredite zur Finanzierung der Integration von Batteriespeichern, wie dem sia Sonnenspeicher, in bestehende und neue Photovoltaikanlagen.
Förderungsbeginn: 01.05.2013

Wer sich für die Solarstrom-Anlage auf dem eigenen Dach einen Batteriespeicher zulegen möchte, erhält Unterstützung vom Staat. Pro Kilowattpeak (kWp) Leistung der Photovoltaik-Anlage beträgt dieFörderung bis zu 660 Euro.

Die Förderung können Betreiber für Solarstrom-Anlagen beantragen, welche ab Januar 2013installiert wurden und eine maximale Leistung von 30 Kilowatt haben.

Berechnung der geplanten Förderung siehe Rechenbeispiele

Förderung sia Sonnenspeicher ab 01. Mai 2013.

Die staatliche KfW-Bankengruppe gewährt einen zinsgünstigen Kredit über die Anschaffungssumme. Der Staat fördert den Kauf eines Speichers zudem mit einem attraktiven Tilgungszuschuss in Höhe von 30 %.

Förderhöhe

Die Förderhöhe hängt von der Größe der Photovoltaik-Anlage sowie den Anschaffungskosten des Speichersystems ab. Dabei wird unterschieden, ob der Speicher

Fall A

  • gleichzeitig mit einer Solaranlage installiert wird

Der maximale Fördersatz liegt im Fall A bei 600 Euro pro Kilowatt Solaranlagen-Leistung (kWp).

Fall B

  •  zu einer bestehenden Photovoltaik-Anlage welche nach dem 31.12.2012 errichtet wurde, nachgerüstet wird

Der maximale Fördersatz liegt im Fall B bei 660 Euro pro Kilowatt Solaranlagen-Leistung (kWp), da ein höherer Aufwand für den nachträglichen Einbau der Steuerungstechnik angenommen wird.

Die Anschaffung der Photovoltaik-Anlage muss in diesem Fall deutlich von den Zusatzinvestitionen durch den nachträglichen Einbau des Speichers abgrenzbar sein.

In beiden Fällen muss der Antrag vor Beauftragung des Speicherkaufs gestellt werden.

Bereits abgeschlossene Lieferungs- und Leistungsverträge können nicht gefördert werden.

Der Fördersatz errechnet sich als 30-prozentige Förderquote auf die maximal förderfähigen Kosten von 2.000 Euro (bei kombinierter Installation) bzw. 2.200 Euro (bei Speicher-Nachrüstung) je Kilowatt Anlagenleistung.

Die Nachrüstung eines Speichers soll nach dem Willen des Bundesumweltministeriums nur dann bezuschusst werden, wenn die Photovoltaik-Anlage mindestens sechs Monate vor dem Speicher in Betrieb genommen wurde, frühestens aber am 01.01.2013.

Voraussetzungen für die Förderung ist die Entlastung der Stromnetze durch die Batteriespeicher.

Durch die Speicherung wird mehr selbst erzeugter Solarstrom direkt vor Ort verbraucht, und es muss weniger Solarstrom über die öffentlichen Stromleitungen transportiert werden.

Für detaillierte Informationen zur Förderung der KfW informieren Sie sich bitte hier.

Bedingungen für den Erhalt von Fördergeldern

1. Einspeiseleistung reduzieren

Der Betreiber der Photovoltaik-Anlage verpflichtet sich, die Einspeiseleistung seiner Solarstrom-Anlage auf 60 Prozent der Anlagenleistung zu reduzieren.

Beispiel: Bei einer Photovoltaik-Anlage ist der Wechselrichter auf eine Leistung von 10 Kilowatt ausgelegt, dann dürfen maximal 6 Kilowatt in das Stromnetz eingespeist werden.

Der restliche Strom ist natürlich nicht verloren. Er kann direkt selbst verbraucht oder mithilfe des Speichers für den späteren Verbrauch zwischengelagert werden.

2. 7-jährige Zeitwertgarantie
Um eine hohe Qualität und Lebensdauer der Speicher sicherzustellen, werden nur Speichersysteme gefördert, für die der Hersteller eine 7-jährige Zeitwertgarantie mitliefert.

Das heißt, dass der Anlagen-Betreiber bei Eintreten eines Defekts innerhalb der ersten sieben Jahre den jeweiligen Zeitwert der Batterie ersetzt bekommt.

Ihre Schritte zur Förderung

  1. Kostenvoranschlag
    Holen Sie ein Angebot und einen Kostenvoranschlag für Batteriespeicher und Photovoltaik-Anlage ein.
  2. Förderkredit
    Beantragen Sie Ihren Förderkredit. Besprechen Sie Ihr Anliegen mit Ihrer Bank vor Ort. Nehmen Sie den Kostenvoranschlag gleich zum Bankgespräch mit. Ihre Bank füllt den Kreditantrag mit Ihnen aus und reicht ihn bei der KfW ein. Ist die Zusage durch die KfW erteilt, schließt Ihre Bank mit Ihnen den Kreditvertrag ab.
  3. Wichtig
    Den Antrag stellen Sie vor Beginn des Vorhabens. Der Beginn des Vorhabens ist der Abschluss eines verbindlichen Liefer- und Leistungsvertrags.
  4. Installation des Speichers
    Nun können Sie mit den Installationsmaßnahmen beginnen. Sie können den Kreditbetrag auch in Teilbeträgen abrufen, um die Rechnungen zu bezahlen.
  5. Tilgungsschutz
    Wenn Sie Ihre Anlage in Betrieb genommen haben, können Sie den Tilgungszuschuss bei Ihrer Bank vor Ort anfordern. Er reduziert Ihre Kreditschuld und verkürzt so die Laufzeit des Kredites.